Hochwertig, wartungsarm, zertifiziert. Schlauchpumpen von Tapflo vereinen viele Vorteile und sind damit eine zuverlässige, durchdachte, effiziente und moderne Lösung für schwierige, abrasive, korrosive, viskose und schersensitive Flüssigkeiten mit oder ohne Feststoffen bis hin zu Pasten. Ob für ein besonders schonendes Fördern, Abfüllen und Dosieren von Produkten in der Lebensmittel-Industrie, für den sicheren Transport aggressiver und/oder abrasiver Substanzen in der Chemie-Branche oder zur Beförderung von Schlämmen mit hohem Feststoffanteil im Bauwesen, Bergbau oder der Umwelttechnik – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.
Daher haben wir verschiedene selbstansaugende Schlauch-, Schlamm-, Dosierschlauch- und Peristaltikpumpen für die Industrie im Portfolio, die Sie individuell an Ihre Anwendung anpassen können. Ob für den Hochdruck- oder Niederdruck-Bereich. Werfen Sie einen Blick auf unser umfassendes Schlauchpumpen-Sortiment und finden Sie genau jene Lösung, die optimal zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Industriesparte passt.
Produkte Schlauchpumpe
Das Entwickeln und Optimieren von Pumpen aller Art ist unsere Passion. Unser Motto hierbei: „Simple is Art“. Das bedeutet, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und stets versuchen, das Komplexe zu vereinfachen. Das Ergebnis sind moderne und zugleich einfache selbstansaugende Schlauch-, Schlamm-, Peristaltik- oder Dosierschlauchpumpen mit wenigen Komponenten, die den Unterschied machen.
Wenn Sie sich für eine Tapflo-Innovation entscheiden, profitieren Sie darüber hinaus von technischer Unterstützung und unserem profunden Know-how:
Ihre Vorteile, wenn Sie sich für Pumpen von Tapflo entscheiden, im Überblick:
Einfache Bauweise, kontinuierlich hohe Leistung und an verschiedene Fördermedien anpassbar – selbstansaugende Schlauchpumpen sind die ideale Lösung, wenn Kraft und Flexibilität gleichermaßen gefragt sind.
Unsere selbstansaugenden Schlauch-, Schlamm-, Dosierschlauch- oder Peristaltikpumpen werden dabei ausschließlich mit hochwertigen Komponenten gefertigt und können durch spezielle Aufbauten, Anschlussmöglichkeiten, Schlauchmaterialien, Überwachungs- und Steuerungseinrichtungen sowie vielen weiteren Sonderausführungen perfekt auf Ihr Einsatzgebiet zugeschnitten werden. Ebenso lässt sich das Gehäuse sowohl links als auch rechts, genauso wie oben, unten oder horizontal einbauen.
Darüber hinaus können die Schlauchpumpen – egal, ob für die Lebensmittel- oder Chemieindustrie – mit vielfältigem Zubehör ausgestattet werden, um so Ihren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Palette reicht dabei von Frequenzumrichtern, Schaltschränken und verschiedenen Antriebsoptionen über Schlauchbruch-Sensoren und Vakuum-Systeme bis hin zu Trolleys und speziellen In-Line-Pulsationsdämpfern.
Der Schlauch ist das einzige konstruktionsbedingte Verschleißteil dieser Pumpen. Für den Fall eines notwendigen Wechsels finden Sie in unserem Sortiment passende Ersatzteil-Kits, mit denen Ihre Pumpe schnell wieder einsatzbereit ist.
Eine Schlauchpumpe, auch als Peristaltikpumpe bekannt, ist eine volumetrische Verdrängerpumpe, die pro Umdrehung ein definiertes Flüssigkeitsvolumen fördert und dadurch eine präzise Steuerung der Durchflussrate ermöglicht. Schlauchpumpen eignen sich damit hervorragend für Förder- oder Dosieranwendungen, bei denen hohe Genauigkeit und eine gleichmäßige Flüssigkeitsförderung erforderlich sind.
Schlauchpumpen können schwierige, abrasive, korrosive, viskose und scherempfindliche Flüssigkeiten mit Feststoffen fördern. Sie verfügen darüber hinaus über einige einzigartigen Eigenschaften, die sie zur idealen Wahl machen, wenn es um schwere und anspruchsvolle Anwendungen geht, bei denen andere Pumpentypen versagen.
Der Schlauch, der aus verschiedenen Materialien hergestellt werden kann, ist dabei stets auf das zu fördernde Medium abzustimmen. Die Förderung erfolgt durch Rollen oder Gleitschuhe, die den Schlauch komprimieren und so das Medium kontrolliert weiterbewegen.
Die geförderte Flüssigkeit kommt bei einer Schlauchpumpe nur mit der Innenfläche des Schlauchs in Kontakt, wodurch medienberührte Dichtungen entfallen. Dies ermöglicht auch eine einfache Reinigung der Pumpe. Darüber hinaus sind Schlauchpumpen einfach zu bedienen – es sind keine speziell qualifizierten Fachkräfte erforderlich, wodurch Ihre Gesamtbetriebskosten (TCO) optimiert werden.
Ein großer Vorteil ist, dass Schlauchpumpen nur wenige Komponenten haben – das einzige Verschleißteil im Inneren ist der Schlauch. Damit sind sie auch leicht zu warten und sehr zuverlässig.
Niederdruck-Schlauchpumpen: Sie sind für Förderdrücke bis zu 4 bar geeignet. Die Reibung am Schlauch mit Rollen ist dabei gering, daher muss der Schlauch nur mit Silikonfett geschmiert werden. Die Rollen können je nach Pumpengröße entweder mit Halterungen oder mit Unterlegscheiben eingestellt werden.
Hochdruck-Schlauchpumpen: Sie erzeugen Reibung und Wärme beim Zusammendrücken des Schlauchs, weshalb eine ständige Schmierung mit Glyzerin erforderlich ist, um die Wärme abzuleiten. Die Konstruktion der Gleitschuhe ermöglicht den Betrieb der Pumpe bei höheren Förderdrücken von bis zu 15 bar, wodurch Verstopfungen vermieden und somit die Lebensdauer des Schlauchs optimiert werden kann.
Das Prinzip einer Schlauch-, Schlamm- oder Dosierschlauchpumpe basiert auf einem Wechselspiel aus Druck und Entlastung des Schlauchs. Diese wellenförmige Kontraktion, die jener unserer Speiseröhre ähnelt, bezeichnet man als Peristaltik. Deswegen werden Schlauchpumpen auch oft Peristaltikpumpen genannt. Diese Bewegung gewährleistet, dass der Inhalt, also das zu befördernde Medium, wie etwa Chemikalien, Schlämme oder Flüssigkeiten, durch einen u-förmig geführten Schlauch geleitet bzw. gesogen werden kann.
Schlauchpumpen, auch Schlamm-, Dosierschlauch- oder Peristaltikpumpen genannt, kommen in zahlreichen Industrien und Wirtschaftsbereichen zum Einsatz – von der Lebensmittel- bis zur Chemie-Branche. Im Folgenden ein paar Beispiele:
Lebensmittelindustrie: Schlauchpumpen kommen in dieser Branche für den Transport oder die Dosierung von viskosen Produkten, die feste Partikel enthalten, zum Einsatz. Dazu zählen Eiweiß und Eigelb, kondensiertes Fett, Grieß, natürliche Aromastoffe, Sahne, Milch, Joghurt, Fruchtkonzentrat, Trockenfrüchte, Nüsse, Suppen, Soßen und viele andere Produkte.
Pharmazeutische Industrie: Pumpen für diese Branche müssen eine Reihe strenger Anforderungen hinsichtlich der verwendeten Materialien, die mit der gepumpten Flüssigkeit in Kontakt kommen, erfüllen. Sie eignen sich gut für die Dosierung von Chemikalien und den hermetischen Transport von Produkten und Zwischenprodukten wie flüssigen Proteinen, Impfstoffen, Seren, Plasma, Antibiotika oder Sirupen.
Umweltindustrie: Schlauchpumpen spielen auch bei Wasser- und Abwasserbehandlungsanlagen eine wesentliche Rolle. Sie werden für den Transport von Medien mit unterschiedlichen Viskositäten, wie etwa Schlamm, Polymere, Natriumhypochlorit, Eisenchlorid, Natriumsulfat, Fluorid, wässrige Ammoniaklösungen, Kaliumpermanganat, Natronlauge und viele andere verwendet.
Chemische Industrie: In diesem Wirtschaftsbereich haben sich Schlauchpumpen für das Fördern von Farben, Additiven, Reinigungsmitteln, Harzen, Lösungsmitteln und Beschichtungen bewährt. Peristaltikpumpen bieten ein großes Potenzial für den sicheren Umgang mit korrosiven Chemikalien, Schlämmen oder Pasten.
Biotechnologie: Bei Prozessen wie der Fermentation oder der Entwicklung von Zellkulturen haben sich Schlauchpumpen aufgrund ihrer besonders schonenden Förderung ebenso etabliert.
Ob Gleitschuhe oder Rollen bei einer Schlauch- bzw. Peristaltikpumpe zum Einsatz kommen, hängt in erster Linie vom Druckbereich ab:
Rollen: Auf diese Bauart wird bei Niederdruck-Schlauchpumpen zurückgegriffen. Diese sind für Förderdrücke bis zu 4 bar geeignet. Die Reibung am Schlauch mit Rollen ist dabei gering, daher muss der Schlauch nur mit Silikonfett geschmiert werden. Die Rollen können je nach Pumpengröße entweder mit Halterungen oder mit Unterlegscheiben eingestellt werden.
Gleitschuh: Sie kommen bei Hochdruck-Schlauchpumpen zum Einsatz. Diese erzeugen Reibung und Wärme beim Zusammendrücken des Schlauchs, weshalb eine ständige Schmierung mit Glyzerin erforderlich ist, um die Wärme abzuleiten. Die Konstruktion der Schuhe ermöglicht den Betrieb der Pumpe bei höheren Förderdrücken von bis zu 15 bar, wodurch Verstopfungen vermieden und somit die Lebensdauer des Schlauchs optimiert werden kann.
Schlauchpumpen haben aufgrund ihrer Bauart einen pulsierenden Förderstrom. Wenn der Gleitschuh auf der Druckseite den Schlauch verlässt, öffnet er eine Kammer, die dem Volumen des komprimierten Schlauchstückes entspricht. In diese Kammer kann das Fördergut zurückströmen und im hohen Druckbereich einen Druckstoß erzeugen. Hierfür sind geeignete In-Line-Pulsationsdämpfer lieferbar.